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Die Haut ein Spiegel der Seele

Ein strahlender, vitaler Teint ist nicht allein das Ergebnis perfekter Pflege – als empfindsames Sinnesorgan ist unsere Haut eng mit unserer Psyche verbunden und spiegelt auch unseren Gemütszustand wieder.

Insbesondere zu Jahresbeginn neigt unsere Haut zu Kapriolen. Sie ist oft trocken, hypersensibel, nimmt die Pflege nicht mehr bestmöglich auf, schuppt, juckt, brennt oder sieht fahl und grau aus. Das liegt zumeist nicht nur an den klimatischen Strapazen des Winters oder der suboptimalen Ernährung aufgrund der Adventszeit sowie den mannigfaltigen Feiertagen: Zumeist ist bei Hautproblemen auch die Psyche mit im Spiel. Private oder berufliche Probleme, Stress und Ängste können dieselben negativen Hautreaktionen auslösen wie falsche Ernährung, UV-Strahlen und Tabak.

Neueste Studien der Psychodermatologie bestätigen, dass Dauerstress zu einer Beschleunigung des Alterungsprozesses in allen Geweben des Körpers, also auch in der Haut, führt. Hormone für Wachstum und für eine optimale Verwertung der Nahrungsaufnahme werden durch eine erhöhte Cortisol-Produktion verdrängt und der Körper steht ständig unter Strom. Die Ursachen für diese körperliche Reaktion gehen von der Psyche aus, die mittlerweile bei jedem dritten Mitteleuropäer durch zu viele Termine, Zeitdruck und zu erledigende Aufgaben belastet ist.

Dieses Wissen über die Wechselwirkung zwischen Haut und Psyche liefert einen wertvollen Ansatz, dessen Umsetzung sowohl präventive als auch kurierende Effekte hat. Die Befreiung von seelischem Ballast stärkt defizitäre Körperfunktionen und gibt Kraft für neue Herausforderungen. Methoden und Tricks, die sowohl Entspannung als auch Nervenstärkung versprechen, sind eine Wohltat für das Gemüt und helfen Stück für Stück bei der Stressbewältigung. Entscheidend ist, sie so oft wie möglich und unbedingt nach hektischen Tagen anzuwenden.

Stressabbau gelingt jedoch nicht nur über die innere Stärkung, sie wird auch durch äusserliche Anwendungen unterstützt. Selbst angewandte Massagen als wohltuende Stimulation und Besinnung auf das eigene Körpergefühl zählen ebenso dazu wie simples Eincremen von Gesicht und Körper. Die streichenden Bewegungen der Hände sind nicht nur ein sinnliches Erlebnis, sie fördern auch die Bildung positiver Hormone. Für eine Vitalisierung des Gewebes, Entspannung und Aktivierung der Mikromuskulatur, Anregung des Stoffwechsels, sowie optimaler Aufnahme der Pflegecremen sorgen unterstützend auch sanft vibrierende Handgeräte. Die Beziehung zwischen Haut und Seele funktioniert nämlich in beide Richtungen: Zum einen wirkt sich unser psychischer Zustand auf die Hautqualität aus, zum anderen wirken Streicheleinheiten der Haut sowie die wohltuende Haptik und Geruch von Pflegeprodukten auch positiv auf unser Gemüt.

Ebenfalls wichtig: Ein passender Wirkstoffcocktail in den Kosmetikprodukten. Kosmetikhersteller lassen die Erkenntnisse der Studie in ihre Entwicklungen einfliessen und bewahren die Haut durch innere und äussere Unterstützung vor Dysbalance sowie verfrühten Alterszeichen. Schonende, rückfettende Reinigungsprodukte für Gesicht und Körper zählen ebenso dazu, wie entsprechende Pflegecremen. Je nach Ursache versprechen hochdosierte Feuchtigkeitsspender, beruhigende Ingredienzen oder lipidreiche Texturen baldige Linderung. Auch für eine gereizte Kopfhaut und trockene, rissige Hände gibt es spezielle Präparate, die für eine baldige Besserung des Hautzustandes sorgen. Effektive Anti-Aging-Formeln sind jetzt fehl am Platz, denn vorrangig gilt es die Harmonie der Haut wiederherzustellen. Wichtig dafür ist eine vorhergegangene, richtige Diagnose, die am besten von einer Beautyexpertin in der Parfümerie, oder bei schweren Fällen vom Dermatologen getroffen werden sollte.

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