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Goldener Schnitt

Versuche Schönheit «berechenbar» zu machen, liegt in der Annahme, dass alles was in Balance ist, auch Harmonie ausstrahlt. Wie verschiedenste Forschungsergebnisse zeigen, gibt es allgemeine Gesichts- und Körpermerkmale, die von einer überwiegenden Mehrheit der Menschen als attraktiv empfunden werden und sich mathematisch nachweisen lassen.

Euklid entdeckte den sogenannten «goldenen Schnitt». In der Kunst und Architektur wird dieser als ideale Proportion und als Inbegriff von Schönheit und Harmonie angesehen – und dieser gilt auch für die Gesichts- und Körperproportionen. Am bekanntesten ist wohl Leonardo da Vincis «Vitruvianischer Mensch», der den menschlichen Körper im goldenen Schnitt darstellt.

Computersimulationen des alternden Gesichtes zeigen jedoch nicht nur das, was man erwarten würde. Die Augenbraue sinkt beispielsweise nicht so weit ab, wie ein typisches Brauenlift sie anhebt. Der Alterungsprozess ist ein nichtlinearer, multimodaler Prozess. Was in einem jugendlichen Gesicht gut aussieht, muss nicht zwangsweise auch für ein älteres Gesicht schön sein. Eine «Schönheitsmaske» zur Standardisierung eines schönen Gesichtes ist somit nicht möglich und nicht alles durch Vermessen und Verallgemeinern erklärbar.

Schönheit umgibt also auch im 21. Jahrhundert ein gewisser Zauber!

Irmie Schüch-Schamburek Lifestyle-Jour­­nalis­tin, Trend & Style Consultant, Mode­expertin, ­Buchautorin. www.trendvision.at

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