Power Frau – Hightech-Texturen

Je tiefer die Kosmetikforschung in die Funktionsweise der Haut eintaucht, desto grösser wird das Arsenal an Pflegeprodukten und desto länger die Liste der Inhaltsstoffe, die ihre Gesundheit, Schönheit und Jugendlichkeit möglichst lange erhalten sollen.

Reinigen, schützen und regenerieren – an diesen Fixpunkten in der Hautpflege hat sich im Grunde seit Jahrzehnten nichts geändert, die Vielfalt an Cremen, Lotionen, Seren, Masken und Gels, die dafür zum Einsatz kommt, ist allerdings sprunghaft gewachsen. Und zwar in allen Bereichen.

Das beginnt schon bei den Hauttypen, die heute nicht mehr nur in die Kategorien trocken, fettig, sensibel oder Mischhaut eingeteilt werden, sondern immer differenzierter werden. Und für die Analyse ist längst nicht mehr der Gang zur Kosmetikerin oder zum Dermatologen notwendig, denn heute können auch schon smarte, mit Sensoren ausgestattete Geräte in Verbindung mit Apps, die auch gleich die jeweils passenden Produkte und Behandlungen empfehlen, recht fundierte Aussagen über den aktuellen Hautzustand liefern. Eine wirklich praktische Hilfe, um sich im stetig wachsenden Produktsortiment schneller zurechtzufinden.

Auch hinsichtlich der Texturen wird das Angebot immer umfangreicher und geht damit auch viel besser als früher auf die unterschiedlichen persönlichen Vorlieben, die bei der Hautpflege neben der reinen Wirkung eine wichtige Rolle spielen, ein. Reichhaltige Pflege für die anspruchsvolle, reife Haut war einst eine ziemlich pappige Angelegenheit, heute gibt es dafür auch flüssige Seren, milchige Lotionen oder leichte, mousse-artige Cremen, die sich nicht nur angenehmer anfühlen, sondern auch deutlich wirksamer und zudem verträglicher sind.

Einerseits, weil die Forschung die Funktionsweise der Haut und die vielfältigen Faktoren, die sie vorzeitig altern lassen, immer besser untersuchen kann. Eine der wichtigsten Erkenntnisse der letzten Jahre war hier zum Beispiel die Rolle, die Umweltbelastungen wie Feinstaub, Ozon oder Abgase sowie negativer Stress dabei spielen. Andererseits entdeckt die Wissenschaft auch immer neue Wirkstoffe, wobei das wachsende Wissen rund um das grösste Organ des Menschen eine gezielte Suche erleichtert.

Und last, but not least werden auch die Verfahren zur Gewinnung der verschiedenen Anti-Aging-Ingredienzien, deren Weiterverarbeitung sowie auch der Transportsysteme, mit denen die unterschiedlichen Wirkstoffcocktails möglichst tief in die Haut eingeschleust werden und dort bereits in die Reparaturmechanismen der Zellen heilend und stärkend eingreifen können, laufend verbessert.

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