Volumen für die Haare

Schöne, gestylte Haare sind sehr aufwändig und rauben viel Zeit.
Ausserdem ist das Styling oft strapazierend für die Haare.
Ich persönlich finde etwas Bewegung in den Haaren sehr schön und habe deshalb schon einige Techniken ausprobiert.
Da ich nicht die Zeit und auch nicht immer die Lust habe, Stunden im Bad zu verbringen,
benötigte ich eine Lösung die nicht allzu zeitaufwändig und kompliziert ist.
Und ich bin fündig geworden…

In diesem Post zeige ich euch meine Lieblingstechnik, wie ich mit einfachen Schritten und
ohne allzu viel Aufwand zu meiner aktuellen Lieblingsfrisur komme.
Dieser Haarstyle ist nicht nur für dicke Haare, sondern auch für eher feineres Haar geeignet.
Die Haare sind voluminös und sehen sehr gestylt aus.

Wie bereits erwähnt, habe ich schon einiges ausprobiert. Darunter auch Wellen ohne Hitze,
jedoch ist das mit meiner Haarstruktur recht schwierig.
Ausserdem habe ich das Gefühl, dass ich bei dieser Technik weniger Kontrolle über die Wellen habe
und ich finde sie sehr mühsam und zeitaufwändig.
Natürlich ist diese Technik viel schonender für das Haar und kann ebenfalls ein sehr schönes Ergebnis bringen.
Ich persönlich mag es einfach lieber, etwas mehr Kontrolle über meine Haare zu haben und auch ein sofortiges Ergebnis zu sehen.
Das ist aber jedem selber überlassen.

Nun zum Look:

Welche Utensilien benutze ich?
-Einen Föhn mit variierbarer Hitze
-Eine Rundbürste
-Einen Kamm zum Abteilen der Haare
-Einige Haarklammern
Wichtig!: Einen Hitzeschutz für die Haare und ein wenig Haarspray

Voluemen_fuer_die_Haare

Die richtige Vorbereitung ist das A und O:
Das ist einer der wichtigsten Schritte, um ein schönes Ergebnis zu erzielen und die Haare auch zu schützen.
Ich benutze nach dem Haarewaschen gerne eine Kur, die ich ca. eine halbe Stunde einwirken lasse.
Eine solche Kur pflegt die Haare nicht nur, sondern macht sie auch geschmeidiger und weicher.
Nachdem ich die Kur ausgewaschen habe, verwende ich einen Hitzeschutz und etwas Öl für die Spitzen.
Ab und zu verwende ich noch einen Fixierschaum.
Dieser hilft, dass die Haare länger in Form bleiben und griffiger werden.
Zu guter Letzt föhne ich meine Haare trocken.

Nun kann es mit dem Styling losgehen:

Als erstes teile ich mir die Haare in verschiedene Partien ein.
Um es mir zu vereinfachen, mache ich mir zuerst einen Mittelscheitel.
Danach teile ich mir die oberste Partie ungefähr in der Breite meiner Handfläche ab.
Und stecke sie mir mit einer Haarklammer am Hinterkopf fest.
Nun errinnert das Ganze an diese halboffenen Frisuren,
wo die obere Partie zu einem Zopf zusammengebunden werden.

Als zweiter Schritt teile ich auf den Seiten in der Höhe meines Ohres jeweils auf jeder Seite eine Strähnen ab
und befestige diese ebenfalls mit Haarklammern.
Nun bleiben nur noch die untersten Haarschichten am Hinterkopf übrig. Diese teile ich in der Hälfte.
Nun haben wir das Haar in drei Hauptpartien aufgeteilt:
Die oberste Partie, die beiden seitlichen Partien und diejenige am Hinterkopf.

Natürlich könnt ihr die Haare auch anders einteilen, wenn es für euch einfacher ist.
Für mich funktioniert diese Einteilung ganz gut.
Am wichtigsten ist, dass ihr die oberste Partie schön einteilt, da diese am Ende den Haupteffekt erzielt.

Mit dieser Partie starten wir dann auch.
Ich teile mir von der Hauptpartie am Oberkopf eine handliche Strähne ab, –
sie sollte nicht breiter als eure Rundbürste sein, da ihr die Haare später über die Rundbürste föhnt.
Die restlichen Haare klemme ich mir wieder mit einer Klammer zurück.

Nun widmen wir uns der ersten Strähne:
Dazu kämme ich sie erst mal durch, damit sie griffiger und einfacher zum Föhnen werden.
Dann setze ich die Rundbürste, straff am Haaransatz hinter die Strähne an und lege die Haare um die Rundbürste.
Dabei solltet ihr darauf achten, dass ihr die Haare nicht zu straff um die Bürste legt,
da ihr diese dann nicht mehr bewegen könnt, und sie euch in den Haaren festhängt.
Dann setzt ihr den Föhn an und zieht die Haare langsam mit der Bürste nach oben.
Dabei folgt ihr immer mit dem Föhn der Bewegung.
Wenn ihr an den Haarspitzen angelangt seid, rollt ihr die Rundbürste langsam wieder Richtung Haaransatz ein.
Dabei entsteht eine Haarrolle, diese lässt ihr einige Sekunden auskühlen.
Die Schritte wiederhole ich drei bis vier mal.

Ihr werdet merken, dass sich die Strähne mit der Zeit von alleine um die Rundbürste legt.
Wenn ihr mit dieser Strähne fertig seid, rollt ihr die Haare um zwei Finger und steckt diese dann am Kopf fest.
Das macht ihr, dass die Haare in der Form auskühlen können.
In denselben Schritten arbeite ich mich dann den Ganzen Oberkopf nach hinten.
Wichtig ist, dass ihr immer nach oben, vom Ansatz weg föhnt und die Haare schön einrollt.

Wenn ich mit dem Oberkopf fertig bin, widme ich mich den beiden seitlichen Strähnen.
Anders als oben, ziehe ich hier die Bürste seitlich vom Kopf weg um mehr Volumen zu erzeugen.
Wichtig: Wenn ihr mehr Volumen und schön fallende Wellen haben wollt, zieht die Strähnen nie nach unten!
Auch hier rolle ich danach die Bürste wieder Richtung Ansatz ein und lasse sie ein paar Sekunden auskühlen.

Wenn ihr mit den Seiten auch fertig seid, bleiben nur noch die beiden Strähnen am Hinterkopf.
Da ich relativ dickes Haar habe, teile ich mir diese beiden Strähnen gerne noch einmal ab,
damit ich dann etwa vier gleich dicke Strähnen habe.
Das ist nicht zwingend. Jedoch für das Ergebnis bei meinen Haaren einfach schöner.
Das Föhnen funktioniert auch hier genau gleich.
Es kann sein, dass es am Hinterkopf etwas komplizierter wird, da ihr nicht gut sehen könnt, was ihr genau macht.
Ihr müsst nicht direkt am Ansatz mit Föhnen beginnen, falls es euch das Styling erleichtert.
Am wichtigsten sind die oberen und seitlichen Partien.
Wenn ich mit Allem fertig bin, lasse ich die abgesteckten Wellen ein paar Minuten auskühlen.

Am Schluss ziehe ich die Haarklammern heraus und lasse die einzelnen Strähnen locker herunterfallen.
Um noch etwas mehr Volumen zu erzeugen,
spraye ich etwas Hairspray kopfüber auf die Haare und fahre mit den Fingern durch die Strähnen.
Wichtig: Kämmt die Haare nicht mit einem Kamm oder einer Bürste durch,
der Effekt mit den Fingern ist viel schöner und stylischer.

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Ich wünsche euch viel Spass beim ausprobieren von diesem Look. Ihr braucht anfangs etwas mehr Geduld,
jedoch werdet Ihr mit der Zeit in eine Routine kommen.

 

 

 

 

 

 

 

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Über mich: Mein Name ist Lorena Bebi und ich bin 19 Jahre alt.
Ich interessiere mich sehr für die neuesten Trends im Beauty/Stylebereich und schreibe gerne darüber.

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