Aus der Reihe tanzen

Die moderne Frau ist vielschichtig. Sie ist mütterlich und verführerisch zugleich. Die Familie ist ihr wichtig, der Beruf aber auch. Sie kann sehr rational sein und doch bei gewissen Filmen sentimental werden. So sind wir Frauen eben, komplex und sehr liebenswert. Mit gewissen Düften lassen sich die verschiedenen Seiten unseres Wesens herausarbeiten. Die Duftkombinationen sind neu und ungewohnt – und damit eine Einladung an unsere Nasen, ungewohnte Kreationen zu geniessen.

CAROLINA HERRERA hat mit Good Girl allen Frauen, die zwei Seit­en in sich tra­gen, ein olfak­torisches Manu­ment erschaf­fen. Sie huldigt damit Frauen, die stark und ver­let­zlich sind, sexy und ele­gant, ver­spielt und zielo­ri­en­tiert. Good Girl Christ­mas Col­lec­tor zeigt die Vielfältig- keit mod­ern­er Weib­lichkeit ganz in Gold.

JEAN PAUL GAULTIER hat für Clas­sique EDT XMas Col­lec­tor das Flakon in ein warmes Out­fit gek­lei­det. Rot wie gewohnt – aber es verdeckt die Fig­ur. Zwar ste­ht der Duft für eine facetten­re­iche Vision der Weib­lichkeit, aber in dieser Edi­tion steckt das Flakon für den Frauen­duft in der gle­ichen Weste wie der Her­ren­duft. Die Gegen­sätze sind so für ein­mal aufge­hoben, das betonte Frau­sein wird sozusagen gen­derneu­tral. Oder doch nicht? Find­en Sie es heraus.

PRADA | Para­doxe ver­ste­ht sich als Hom­mage an mul­ti­di­men­sion­ale Selb­stfind­ung und nie endende Weit­er­en­twick­lung: An die Frau, die sich immer wieder neu erfind­et, sich dabei aber kom­pro­miss­los treu bleibt. Was ist das Pra­da-Para­dox­on? Ein Sym­bol für die Kom­plex­ität der Indi­vid­u­al­ität – und für das befreiende Gefühl, zu wis­sen, eine in ihrem Wesen nicht zu fassende Frau zu sein. Plöt­zlich offen­baren Wider­sprüche ihre Gemein­samkeit­en, erschliessen mehrere Dimen­sio­nen des Seins und regen zu einem Dia­log an, der analysiert und erforscht.

JEAN POIVRE | Nights of Rain and Stars Wenn man ihn riecht, bleibt man ver­wirrt. Will einem die Nase einen Stre­ich spie­len? Der Akko­rd aus Amber, Vetiv­er, Vanille und Moschus ist selt­sam ver­traut und doch ist die Duft­melodie, die sich aus dem Akko­rd erhebt, eine völ­lig andere. Ist dies wirk­lich der Duft ein­er schwarzen Nacht? Oder eher der Sterne, die hell am Him­mel leucht­en? Die Entschei­dung liegt bei Ihnen. Denn Sie sind ein vielschichtiger Indi­vid­u­al­ist, der sich in kein Schema pressen lässt.