Charlize Theron

Charlize Theron
Bei der Pflege setzt sie auf Abwechslung

Als Gesicht des Par­füms J’adore * von Dior ken­nt man die südafrikanis­che Schaus­pielerin Char­l­ize Theron als Göt­tin in Gold. Ihre Schaus­pielka­r­riere wurde indes erst so richtig lanciert, als sie Mut zur Hässlichkeit bewies und eine Massen­mörderin darstellte.

Ganz in Gold gehüllt und wun­der­schön schwebt Char­l­ize Theron durch die Wer­be­v­ideos für J’adore. In ihrer Kind­heit hät­ten allerd­ings die wenig­sten vorherge­sagt, dass sie dere­inst auf dem Olymp der Hol­ly­wood-Div­en lan­den würde. Sie wuchs mit einem alko­holkranken Vater in prekären Ver­hält­nis­sen auf. Mit 15 Jahren wurde sie Zeu­g­in, wie die Mut­ter in Notwehr den gewalt­täti­gen Vater erschoss. Char­l­ize brach nicht zusam­men, son­dern zog mit 16 Jahren nach Mai­land, um zu mod­eln. Der Erfolg hielt sich in Gren­zen. Also brach sie ihre Zelte in Europa wieder ab und begab sich nach Los Ange­les. Dort wurde sie tat­säch­lich für den Film ent­deckt und war schon bald auf die Rolle der attrak­tiv­en Part­ner­in des Haupt­darstellers abon­niert.

Und dann tat Char­l­ize etwas, was sich die wenig­sten Film­schaus­pielerin­nen zuge­traut hät­ten: Sie wurde hässlich. Natür­lich nur im Film. In «Mon­ster» spielte sie die Massen­mörderin Aileen Wuorno so überzeu­gend, dass der ange­se­hene Filmkri­tik­er Roger Ebert begeis­tert meinte, es sei die grossar­tig­ste Leis­tung in der Geschichte des Kinos.

In der Folge war die Kar­riere von Char­l­ize richtig lanciert und wichtige Film­preise liessen nicht auf sich warten. Die Schaus­pielerin nutzte ihre Berühmtheit immer wieder, um sich sozial zu engagieren. So grün­dete sie im Jahr 2007 CTAOP (Char­l­ize Theron Africa Out­reach Project), um sich gegen Aids in ihrem Heimat­land Südafri­ka zu engagieren.

Die Weib­lichkeit, betont sie immer wieder, habe ver­schiedene Facetten. Sie selb­st set­zt bei ihrer Schön­heit­spflege auf eine gesunde Ernährung und viel Schlaf sowie auf Pflegerituale, wobei sie zugibt, dass sie immer wieder neue Pro­duk­te aus­pro­biert, um ihrer Haut Abwech­slung zu gön­nen. Und statt auf Par­tys zu gehen zieht sie es vor, ihren Kindern eine gute Mut­ter zu sein. Was bedeutet, dass ihr Weck­er in der Regel um 5.45 Uhr klin­gelt, damit sie den Kids ein gesun­des Früh­stück zubere­it­en kann.

*Freuen Sie sich auf die Neu­lancierung des Kult­duftes im Okto­ber 2020.