Der richtige Schwung

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Augenbrauen bilden den Rahmen des Gesichtes und beeinflussen so unser Aussehen. Stars wie Victoria Beckham wissen das schon lange.

Sie war als Sän­ge­rin erfolg­reich, mach­te sich einen Namen als Mode­de­si­gne­rin – obwohl sie anfangs für ihre Ambi­tio­nen auf dem Gebiet der Fashion belä­chelt wur­de – und ist aktu­ell dabei, als Kos­me­tik­un­ter­neh­me­rin durch­zu­star­ten. Kla­rer Fall, die Sti­li­ko­ne Vic­to­ria Beck­ham hat den Dreh raus. Das gilt, wie sie in einem You­tube-Video letzt­hin erläu­ter­te, auch in Sachen Augen­brau­en. In den 90er-Jah­ren bevor­zug­te sie einen dün­nen Strich, nun wür­den aber buschi­ge­re und natür­li­che­re Augen­brau­en im Trend sein, erklär­te sie. Der Vor­teil sol­cher Augen­brau­en sei es, so Beck­ham, dass sie uns jün­ger aus­se­hen las­sen. Sie selbst hat einen Tipp ihrer Make-up-Artis­tin berück­sich­tigt und hat sich Augen­brau­en in einem leich­ten Bogen geformt. Die Augen­braue steigt, jeweils von den Innen­sei­ten der Nasen­flü­gel aus gese­hen, bei den ers­ten Drit­teln ste­tig an und senkt sich im letz­ten Drit­tel. Das ist die klas­si­sche Form der Augen­brau­en, die allen Frau­en steht.

M2 BEAU­TÉ
«Enhan­cer Color & Care»

ESTÉE LAU­DER
«Fea­ther­light Brow Enhan­cer»

Wie man Augen­brau­en zupft
Wenn man sich für eine Form ent­schie­den hat, gilt es die Augen­brau­en zu zup­fen. Am bes­ten zupft man zuerst nur die Haa­re unter­halb der Braue, so sieht das Ergeb­nis natür­li­cher aus. Man spannt die Haut mit Zei­ge­fin­ger und Dau­men, so las­sen sich die Brau­en leich­ter zie­hen. Die Brau­en­här­chen packt man mit der Pin­zet­te dicht über dem Ansatz und zupft immer in Wuchs­rich­tung. Dün­ne Augen­brau­en waren lan­ge Zeit im Trend. Eini­ge Frau­en haben meh­re­re Jah­re ihre Brau­en so gezupft. Das Pro­blem ist es, dass die Brau­en mög­li­cher­wei­se nicht mehr nach­wach­sen. Beim Zup­fen wer­den die Här­chen samt Wur­zel aus­ge­ris­sen. Zurück bleibt ein zwie­bel­ar­ti­ges Ende, die Haar­pa­pil­le. Die braucht bis zu sechs Wochen, um sich zu rege­ne­rie­ren und eine neue Haar­wur­zel samt nach­wach­sen­dem Haar an den Nähr­stoff­kreis­lauf anzu­bin­den. Häu­fi­ges Zup­fen zer­stört lei­der die­sen Erneue­rungs­me­cha­nis­mus. Durch den unna­tür­li­chen Ein­griff wird die Papil­le jedes Mal ver­letzt und die Zel­len wer­den her­aus­ge­ris­sen. Dadurch kann die Papil­le ver­nar­ben, wes­halb die Haa­re nicht mehr nach­wach­sen. Dies ins­be­son­de­re, weil die Haar­pa­pil­le über den Augen sehr emp­find­lich ist, emp­find­li­cher als auf dem Kopf. Was macht man, wenn man es in der Ver­gan­gen­heit mit dem Zup­fen über­trie­ben hat? Es gibt Wachs­tums­se­ren, die hel­fen kön­nen, das Wachs­tum wie­der anzu­re­gen. Mit einem Augen­brau­en­stift oder einem Puder kann man Löcher aus­glei­chen oder den Brau­en mehr Volu­men ver­lei­hen. Das gilt auch bei hel­len Brau­en – etwas dunk­ler sehen sie häu­fig bes­ser aus. Auch hier gilt ­indes: Bit­te nicht über­trei­ben. Zu dunk­le Augen­brau­en kön­nen zu hart wir­ken und pas­sen nicht mehr zum Gesicht.