Igor Ivanovic

Parfümerien mit Persönlichkeit Claim Beauty Alliance Schweiz AG
In seinem Salon «Barber Shop Oom Snor» stylt Igor Ivanovic Männer. Im Interview verrät er, wie Männer ihren Bart pflegen sollen und warum sich ein Besuch bei einem Barbier lohnt.

Wie pflegt ein Mann sei­nen Bart rich­tig?
Igor Iva­no­vic: Grund­sätz­lich muss man beden­ken, dass jeder Mann einen ande­ren Bart und damit ande­re Pfle­ge­be­dürf­nis­se hat. Es gibt Män­ner, die haben einen Bart mit fei­nem Haar, ande­re haben Pro­ble­me mit der Haut unter dem Bart. Wer kei­ne Pro­ble­me hat, ver­wen­det einen Bart­bal­sam und eine Bart­bürs­te.

Wie pfle­gen Män­ner mit einer tro­cke­nen Haut ihren Bart?
Igor Iva­no­vic: Dann ist Bart­öl eine gute Idee und eine spe­zi­el­le Bart­sei­fe, die die Haut nicht aus­trock­net, son­dern im Gegen­teil rück­fet­tend wirkt.

Soll man den Bart täg­lich waschen?
Igor Iva­no­vic: Täg­lich nicht, aber alle zwei Tage. Der Bart hat ja im Gegen­satz zum Kopf­haar Kon­takt zum Essen, daher wäre sel­te­ner nicht gut.

Jeder Män­ner­bart ist anders

Soll man dem Bart zwi­schen­durch ein Extra an Pfle­ge gön­nen?
Igor Iva­no­vic: Män­ner sind eher Pfle­ge­muf­fel. Frau­en ver­wen­den Haar­mas­ken, Män­ner nicht. Das gilt auch für die Bär­te. Es gibt zwar sol­che Pro­duk­te, aber ich den­ke, dass die meis­ten Män­ner sie nicht mögen. Bei der Bart­pfle­ge gilt sowie­so: Manch­mal ist weni­ger mehr. Wenn man den Bart zu inten­siv pflegt, zum Bei­spiel zu viel Bart­öl ver­wen­det, sieht er nicht gut aus.

Wel­che Trends gibt es bei den Bär­ten?
Igor Iva­no­vic: Der Trend geht in Rich­tung Natür­lich­keit. Eine Wei­le lang tru­gen vor allem Hips­ter Bär­te. Heu­te tun es vie­le Män­ner, ein­fach, weil ihnen Bär­te gefal­len, weil es zu ihrem Life­style passt.

Wie häu­fig soll man den Bart schnei­den las­sen?
Igor Iva­no­vic: Min­des­tens ein­mal im Monat. So hat er immer eine gute Form, braucht weni­ger Pfle­ge, sieht gut aus und juckt nicht. Ich den­ke, dass es dar­um heu­te wie­der Bar­ber Shops gibt, nach­dem sie eine Wei­le ver­schwun­den war. Das ist kein kurz­fris­ti­ger Trend, son­dern ent­spricht einem Bedürf­nis der Bart­trä­ger.­

Igor Iva­no­vic
Igor Iva­no­vic häng­te an sei­ne Leh­re als Coif­feur noch ein vier­tes Jahr an, in dem er zum Her­ren­coif­feur aus­ge­bil­det wur­de. Zuerst styl­te er in sei­ner Frei­zeit Freun­de, die sehr begeis­tert waren.
In der Fol­ge eröff­ne­te er in Brem­garten AG sei­nen Bar­ber Shop Oom Snor, der weit­her­um bekannt ist. «Ich habe vie­le Kun­den aus Zürich», sagt Iva­no­vic.