Ist denn alles rein, was rein soll?

Parfumerien-mit-Persoenlichkeit@2x
Was ist überhaupt in den Kosmetika drinnen, fragen sich viele Frauen. Um hinzuzufügen: Tut denn das gut? Die gute Nachricht ist, dass unsere Gesetzgebung die sich im Handel befindlichen Produkte kontrolliert und nur zulässt, was nachweislich nicht schadet. Weiter haben zahlreiche Inhaltsstoffe zu Unrecht ein negatives Image.

L’occitane
Belebende Mel­o­nen-Gesichts­maske enthält Bio-Mel­o­nen aus der Provence, die reich an Vit­a­min C sind. Müde Haut wird so belebt, befeuchtet und erhält eine frischere Ausstrahlung.

Björn Axén
Curl Cre­ator Cream ist eine feuchtigkeitsspendende Stylingcreme mit Hitzeschutz, die natür­liche Lock­en und gewelltes Haar neu definiert. She­abut­ter und Quinoa-Pro­tein spenden Feuchtigkeit und Glanz. 

Juve­na
Retinol & Hyaluron Cell Flu­id kom­biniert drei hochef­fiziente Anti-Aging-Wirk­stoffe: Retinol gegen Hau­tal­terung, dreifache Menge Hyaluron­säure für eine max­i­male Befeuch­tung und die paten­tierte Skin Nova SC Tech­nolo­gie.

Unter den Inhaltsstof­fen, die einen schlecht­en Ruf geniessen, fällt das Min­er­alöl. Es han­delt sich dabei um ein Derivat aus dem Erdöl, das stark gere­inigt und gefiltert wird, bis es durch­sichtig ist. Übri­gens: Auch von Pflanzen müssen Pes­tizide, Würmer und andere Schad­stoffe ent­fer­nt wer­den. Wis­senschaftliche Stu­di­en haben bewiesen, dass Min­er­alöle nicht nur unbe­den­klich sind, son­dern der Haut beim Heilung­sprozess helfen und sie mit Feuchtigkeit ver­sor­gen. Gegenüber den Pflanzenölen weisen sie einige Vor- und Nachteile auf. So sind sie leicht zu ver­ar­beit­en, lange halt­bar – Pflanzenöle kön­nen ranzig wer­den, was durch ver­schiedene Ver­fahren ver­hin­dert wer­den muss – und sie lösen keine Allergien aus. Sie haben aber keine Vit­a­mine, von denen die Haut prof­i­tiert, und sie gelan­gen nicht in die unteren Hautschicht­en. Das sind die Nachteile. Zahlre­iche wis­senschaftliche Stu­di­en bele­gen, dass Min­er­alöle keine kreb­ser­re­gende Wirkung aufweisen. Die Stu­di­en kön­nen auf der Web­site der Europäis­chen Chemieagen­tur ECHA unter dem Punkt Tox­i­co­log­i­cal Infor­ma­tion Car­cino­genic­i­ty einge­se­hen wer­den.

Juve­na
Vit­a­min C Con­cen­trate enthält gefrier­getrock­netes Vit­a­min C, das erst direkt vor der Anwen­dung frisch «zubere­it­et» wird, indem das Vit­a­min mit ein­er Ampulle Mir­a­cle Boost Essence gemis­cht wird. Das sorgt für einen strahlend frischen und eben­mäs­si­gen Teint.

Dr. Bronner’s
Tee­baum­seife ist eine Natur­seife auf der Basis von biol­o­gis­chen Ölen, die gründlich reinigt, auch Viren und Bak­te­rien beseit­igt und kleine Schnit­twun­den heilt.

Mar­lies Möller
Ker­atin Sham­poo und Ker­atin Cream Oil sind das per­fek­te Duo für den Sleek Look. Das Ker­atin füllt die durch eine Schädi­gung im Haar ent­stande­nen Lück­en und baut die Struk­tur des Haares wieder auf, für einen Wow-Effekt, der aussieht, als sei ein Profi dafür ver­ant­wortlich. Vol­ume Den­si­ty Sham­poo Foam sorgt für dicht­es Haar. Schon während der Haar­wäsche entwick­elt das Sham­poo seine wach­s­tums­fördernde Wirkung. So wird das Haar kraftvoller und dichter, auch bei Frauen, deren Haar sich infolge zunehmenden Alters lichtet.

Parabene gibt es auch in Pflanzen
Vorurteile gibt es auch gegenüber den Parabenen. Sie ste­hen im Ver­dacht, das Hor­mon­sys­tem zu bee­in­flussen und zu verän­dern. Es han­delt sich um Kon­servierungsmit­tel, die dafür sor­gen, dass sich in der Lieblingscreme, die frau über Wochen ver­wen­det und in die sie mit den Fin­gern hine­in­greift keine schädlichen Organ­is­men entwick­eln kön­nen. Das ist übri­gens der Natur abgeschaut. Die meis­ten Pflanzen enthal­ten eine Chemikalie, die zum Schutz der Pflanze zu Parabenen abge­baut wird. Allerd­ings ste­hen wed­er das Salat­blatt noch die Tomate im Ver­dacht, kreb­ser­re­gend zu sein oder das Hor­mon­sys­tem aus der Bal­ance zu brin­gen. Dabei nehmen wir Parabene haupt­säch­lich über die Nahrung auf. Parabene sind in den Hautpflege­pro­duk­ten erstens nur in min­im­sten Men­gen vorhan­den und zweit­ens zer­fall­en sie, wenn sie von der Haut aufgenom­men wer­den, in eine Form von Parabenen, die der Kör­p­er sein­er­seits natür­licher­weise bildet. Sie wer­den, wie die vom Kör­p­er selb­st hergestell­ten Parabene, voll­ständig eli­m­iniert. Auch hier kann also Ent­war­nung gegeben wer­den.

Sis­ley
Flu­ide Con­tour des Yeux à la Rose Noire sorgt dank dem Blüten­wass­er-Extrakt der schwarzen Rose für einen jün­geren, frischen und strahlen­den Blick. 

Sen­sai
Absolute Silk Cream besticht durch einen reich­halti­gen Wirk­stof­fkom­plex mit unter anderem Koishi­maru-Sei­de Roy­al und winzi­gen Bläschen aus Kohlen­säure, die die Haut­funk­tio­nen beleben und auf die Haut ver­jün­gend wirkt. 

Alessan­dro
10 Min. Hydra Hand Mask stellt das opti­male Feuchtigkeit­sniveau wieder her und macht die Haut der Hände wieder geschmei­dig.

Silikone: So schlecht wie der Ruf?
Als die ersten Sham­poos und Con­di­tion­ers mit Siliko­nen auf den Markt kamen, rieben sich die Kundin­nen vor Ver­wun­derung die Augen und grif­f­en begeis­tert zu. Sie wuschen das Haar und es bekam nach nur ein­er Anwen­dung Glanz und war leichter kämm- und frisier­bar. Der Grund lag darin, dass sich das Silikon wie eine Schutzschicht um das Haar legte. Die Schicht überdeck­te Spliss und reflek­tierte das Licht. Das Haar wirk­te so dichter und gesün­der. Allerd­ings zeigte es sich bei eini­gen Pro­duk­ten, dass die Langzeitwirkung gegen­teilig war. Das Haar wurde kraft­los­er und spröder. Der Grund war, dass die Schicht um das Haar es ver­hin­derte, dass pfle­gende Wirk­stoffe bis zum Haar drangen. Darum acht­en heute viele Leute darauf, silikon­freie Pro­duk­te zu ver­wen­den. Das macht nicht immer Sinn. Erstens gibt es auch wasser­lös­liche Silikone, die bei der näch­sten Haar­wäsche raus­ge­waschen wer­den. Sie weisen die Vorteile der Silikone auf, aber ohne deren Nachteile. Zweit­ens ist es so, dass beschädigtes gefärbtes Haar ohne Silikone unge­sund wirkt und nur dank Siliko­nen Glanz erhält. Zudem schützt das Silikon das Haar vor der Hitze des Föhns und bewahrt es so vor Schä­den. Das Faz­it lautet also, dass Silikon nicht gle­ich Silikon ist und dass Silikone neben Nachteilen dur­chaus auch ihre Vorteile haben. Es gibt auf den Markt mit­tler­weile Pflege­pro­duk­te, die das Haar gründlich von Zusätzen reini­gen und es mit Pflegestof­fen ver­sor­gen. Wer diese benutzt, braucht keine Angst vor Siliko­nen zu haben.

Sis­ley
Le Flu­ide Pro­tecteur Cheveux Hair Rit­uel schützt das Haar vor Meer- und Chlor­wass­er sowie Sonne. Gle­ichzeit­ig sorgt ein spliss­fül­len­der Ceramid-Ana­log und Baum­woll­pro­teine dafür, dass die Struk­tur der Haare wieder wieder­hergestellt wird.