Mähne bändigen – können wir Einfluss nehmen?

Mythos oder Tatsache

falsch

Es gibt einige haarsträubende Irrtümer, die sich lei­der hart­näck­ig hal­ten. Der eine bet­rifft die 100 Bürsten­striche, die unserem Haar Glanz und Schön­heit schenken sollen. Seinen Ursprung hat dieser Mythos in der fer­nen Ver­gan­gen­heit, als die Haar­wäsche eine Sel­tenheit war. Stattdessen streuten sich die Per­so­n­en Veilchen­pud­er ins Haar, der die Kopfhaut von Talg befreien sollte, also im Prinzip wie heutiges Trock­en­sham­poo funk­tion­ierte. Das Pul­ver musste mit vie­len Bürsten­strichen wieder her­aus­gear­beit­et wer­den. Weil das länger dauerte, sprach man von 100 Bürsten­strichen. Das Bürsten ist für das Haar tat­säch­lich etwas Gutes. Die Kämm­be­we­gung glät­tet die Haarober­fläche, was das Haar glänzen­der erscheinen lässt. Es löst auch Ver­kno­tun­gen und regt die Durch­blu­tung der Kopfhaut an. Das ist alles pos­i­tiv – sofern man nicht übertreibt. Deshalb kam man sagen, dass regelmäs­siges Bürsten dem Haar gut­tut, 100 Bürsten­striche aber ein­deutig zu viel sind. Eine so hohe Anzahl raut die Ober­fläche des Haars auf und lässt dieses darum spröde wer­den und matt aussehen.

wahr

Schönes, dicht­es und glänzen­des Haar ist der Traum jed­er Frau. Haare­waschen ermöglicht diesen. Heutige Pflege­pro­duk­te sind so san­ft, dass sie täglich angewen­det wer­den kön­nen, auch bei langem Haar. Der Trick ist, dass das Sham­poo gut aus­ge­waschen wer­den muss, was häu­fig unter­lassen wird. Als Faus­tregel gilt, dass man für jede Minute, die man das Haar sham­pooniert hat, zwei Minuten fürs Rauswaschen rech­nen muss. Das Auf­tra­gen eines Con­di­tion­ers nach jed­er Haar­wäsche ist ein Muss. Man sollte diesen mit einem feinen Kamm im Haar verteilen, damit alle Haare prof­i­tieren kön­nen. Kann man durch das Haareschnei­den Haare kräftiger machen? Ja, wenn man das Haar bei abnehmen­dem Mond schnei­den lässt. Wer feines Haar hat und sich eine wal­len­dere Mähne wün­scht, der sollte dann zum Coif­feur gehen, wenn der Mond in den Zeichen Jungfrau, Stein­bock oder Löwe ste­ht. An Tagen, an denen der Mond in Tierkreisze­ichen des Wassers ste­ht, sollte man den Gang zum Friseur mei­den, weil das Haar son­st strup­pig wird.