Sonnencreme gleich Sommercreme ?

falsch

An einem nor­ma­len Herbst­tag, den­ken vie­le, ist die Haut kaum der Son­ne aus­ge­setzt. Sie schlies­sen fälsch­li­cher­wei­se dar­aus, dass sie, da im Herbst die Son­nen­be­strah­lung ja gerin­ger ist, im All­tag getrost auf den Son­nen­schutz ver­zich­ten kön­nen. Das stimmt so nicht. Sum­miert man die Zeit, in der die Haut der Son­ne aus­ge­setzt ist – beim Gang zum Bahn­hof, in der Mit­tags­pau­se, wenn man sich etwas zu essen holt oder abends, wenn man ver­schie­de­ne Geschäf­te besucht, um ein­zu­kau­fen – dann kommt man auf eine beacht­li­che Zeit. Der Selbst­schutz unse­rer Haut funk­tio­niert aber je nach Haut­typ nur weni­ge Minu­ten. Was pas­siert, wenn die­se Zeit auf­ge­braucht ist?

Die Son­nen­strah­len schä­di­gen die Haut. Das spürt man nicht, die Fol­gen wer­den erst spä­ter sicht­bar. Im schlimms­ten Fall führt die dau­ern­de Schä­di­gung zu Haut­krebs. Des­halb soll­te es auch im Herbst zur mor­gend­li­chen Pfle­ge­rou­ti­ne gehö­ren, dass man einen Son­nen­schutz auf­trägt. Das muss kein sepa­ra­tes Pro­dukt sein, vie­le Tagescremen ver­fü­gen bereits über einen Licht­schutz­fak­tor.

wahr

Nicht ohne mei­ne Son­nen­creme – dass das im Som­mer gilt, haben die meis­ten ver­stan­den. Auf­grund des höhe­ren Son­nen­stan­des sind die Strah­len stär­ker als sonst und wir ent­spre­chend gefähr­de­ter. Wenn die Sachen fürs Frei­bad oder ein Pick­nick in der frei­en Natur gepackt wer­den, dann kommt die Son­nen­creme folg­lich mit. Schliess­lich möch­te nie­mand einen Son­nen­brand ris­kie­ren.

Für Letz­te­ren sind indes die UV-Strah­len ver­ant­wort­lich, und die­se wir­ken auch in der käl­te­ren Jah­res­zeit und sogar, wenn Wol­ken die Son­ne ver­de­cken, wenn auch schwä­cher als im Som­mer. Sie füh­ren in der Regel zu kei­nem Son­nen­brand, also zu augen­blick­li­chen Schä­den. Aber sie beschleu­ni­gen nichts­des­to­trotz die Haut­al­te­rung. Weil das Bin­de­ge­we­be in der Haut gelo­ckert wird, ent­ste­hen Fal­ten, eine Pig­men­tie­rung führt zu dunk­len Fle­cken. Das heisst, dass die Haut auch im Herbst und im Win­ter vor der Son­ne geschützt wer­den muss. Ganz beson­ders gilt das beim Wan­dern in den Ber­gen, denn mit der Höhe nimmt die Inten­si­tät der schäd­li­chen UV-Strah­lung zu.