Sport ist Mord

Liebste Beauty-Junkies, der Frühling steht vor der Tür und ich muss schon sagen, ich freue mich jedes Jahr auf diese Zeit. Leichte Kleidung, frische Farben und Blumen wohin das Auge schweift.

Gle­ichzeit­ig weiss ich aber auch, dass die kom­mende Bikin­i­sai­son näher rückt. Das bedeutet, ich muss mich endlich mal im Fit­nessstu­dio zeigen und meine faule innere Göt­tin dazu bewe­gen, regelmäs­sig zu trainieren. Wenn ich so darüber nach­denke, ist es mit dem Fit­ness­abo so gelaufen wie mit der Hälfte meines Klei­der­schrankes: gekauft, ver­staut und vergessen. 

Sportlich­er zu wer­den, habe ich mir dieses Jahr aber fest vorgenom­men. Um meinen Vor­satz zu unter­stützen, kam die beste Idee von meinem Lieb­sten: Er hat mit mir eine Wette abgeschlossen. Wenn ich mich nicht bald­möglichst aufraffe, muss ich einen Tag lang alles erledi­gen, was er sich wün­scht. Das kön­nte am Ende anstren­gen­der wer­den, als mich jew­eils zwei Stun­den im Fit­nessstu­dio abzu­rack­ern.

Schuld an meinem Dilem­ma sind ganz klar Süs­sigkeit­en. Wun­der­bare See­len­stre­ich­ler, die mich an schlecht­en Tagen trösten und sich an meinen Ober­schenkel fest­saugen.

Meine Cel­lulite und ich sind in den kalten Monat­en gute Fre­unde. Die kleinen Dellen lassen sich in lan­gen Hosen gut ver­steck­en und der Verzicht auf Sport bleibt unbe­merkt. Natür­lich pflege ich meine Haut immer mit den besten Beau­typro­duk­ten, damit ich mich schliesslich nicht mit Sportak­tiv­itäten über­anstren­gen muss. Im Grunde sollte ich – statt Süs­sigkeit­en zu naschen – lieber auf Well­ness zu Hause umsteigen. Feuchtigkeit­spflege, Masken und Peel­ings haben neb­st ihrem eigentlichen Zweck einen wun­der­baren Neben­ef­fekt – sie sind abso­lut kalo­rien­arm. 

Der erste Schritt in Rich­tung Sport­stu­dio ist bere­its getan; ich habe mir ein tolles Out­fit gekauft, mit passen­dem Nag­el­lack und Turn­schuhen. Ich muss schon sagen, abso­lut stylisch! Ich bin der fes­ten Überzeu­gung, dass ich es in diesem Jahr noch schaf­fen werde, regelmäs­sig ins Stu­dio zu gehen, denn ich habe nicht vor, meine Wette zu ver­lieren und den Keller aufzuräu­men, das über­lasse ich eiskalt meinem Lieb­sten.