Trinken statt cremen?

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falsch

Auf die Frage, woher ihre gute Haut komme, antworten viele Influ­encerin­nen, Mod­els oder Film­stars: Vom vie­len Wass­er, das ich trinke. Wenn man das so liest, macht es den Anschein, als könne man das Wasser­glas guten Gewis­sens mit der Creme­tube tauschen. Hier gibt es allerd­ings zwei ganz grosse Abers. Erstens ist beim Wasser­trinken mehr nicht mehr. Wer zu viel trinkt, über­lastet seine Nieren. Wer zu viel Flüs­sigkeit aufn­immt, kann sog­ar ster­ben, man spricht von ein­er Wasservergif­tung. 1,5 Liter Flüs­sigkeit pro Tag sind genug. Bei mehr wird das Blut verdün­nt und ver­liert seinen Salzge­halt, was die Organe, auch die Haut, belastet. 

Zweit­ens ist nicht alles im grü­nen Bere­ich, nur weil man genü­gend trinkt. Ist die Haut gestresst, dann nützt es ihr nicht, wenn ihre Hautzellen aus dem Inneren genü­gend Flüs­sigkeit enthal­ten. Weil die Haut­bar­riere geschwächt ist, entwe­icht die Feuchtigkeit. Das Ergeb­nis ist, dass die Haut trock­en wird und span­nt. Es dro­ht eine vorzeit­ige Hau­tal­terung. Zudem wird die Haut geschwächt und kann sich weniger gut regener­ieren. Pflege­pro­duk­te stärken darum die hauteigene Bar­riere und ver­sorgt die Zellen mit Nährstof­fen. So kön­nen die hauteige­nen Prozesse bess­er ablaufen. Die Haut braucht schliesslich mehr als nur Feuchtigkeit. Weit­er muss sie auch geschützt wer­den, vor der Umweltver­schmutzung und vor Son­nen­licht. Diesen Schutz erhält sie nur von den Pflege­pro­duk­ten.

wahr

Man hört es immer wieder – und es stimmt für ein­mal. Da der men­schliche Kör­p­er zu fast 70 Prozent aus Wass­er beste­ht, ist es wichtig, genü­gend zu trinken. Nicht irgen­det­was, wie sich ver­ste­ht, son­dern Kräuter­tee, Wass­er oder verdün­nte Obst- und Gemüs­esäfte. Was passiert, wenn man an einem heis­sen Tag weniger trinkt, als man auss­chwitzt? Da dem Kör­p­er Flüs­sigkeit fehlt, wird das Blut dick­flüs­siger. Das Ergeb­nis ist, dass es langsamer fliesst und Muskeln, Gewebe und Gehirn weniger mit Sauer­stoff und Nährstof­fen ver­sorgt. Die Kon­se­quenz ist ein Leis­tungsab­fall. Kommt das ein­mal vor, dann ist es weniger schlimm. Eine kon­tinuier­liche Unter­ver­sorgung mit Flüs­sigkeit lässt die Haut altern, weil auch sie weniger Nährstoffe und Sauer­stoff erhält. Dadurch ver­mag sie sich weniger schnell zu regener­ieren und sieht faltiger und grauer aus. 

Wobei es nicht nur aus diesem Grunde für die Schön­heit wichtig ist, dass man genü­gend trinkt. Dick­flüs­sigeres Blut staut sich eher in den Venen, was zu Kramp­fadern oder Besen­reis­ern führen kann. Weit­er begün­stigt eine zu geringe Flüs­sigkeit­szu­fuhr die Bil­dung von Cel­lulite. Last not least isst man mehr, wenn man zu wenig trinkt. Das aus zwei Grün­den: Erstens füllt Wass­er den Magen, der dadurch schneller meldet, dass er satt ist. Zweit­ens ver­wech­seln einige Men­schen Durst mit Hunger. Sie essen dann, obwohl es genü­gen würde, dass sie trinken. Wer genug trinkt, tut auch etwas für die gute Fig­ur.