Winterservice für die Haut

Nicht nur das Auto sollte für den Winter vorbereitet werden, sondern auch die Haut. Das versucht sie uns hin und wieder klarzumachen – aber nicht immer wird sie verstanden.

«Vit­amin C Cer­a­mi­de Cap­su­les Radi­an­ce Rene­wal Serum» von Eliza­beth Arden kom­bi­niert die Kräf­te von Vit­amin C und Cer­a­mi­den, für eine strah­len­de und jugend­li­che­re Haut. Die Hyper­pig­men­tie­rung wird bekämpft, zudem wird die Haut inten­siv befeuch­tet.

«Dra­ma­ti­cal­ly Dif­fe­rent Mois­tu­ri­zing Lotion» Jum­bo mit Key­chain ist eine Limi­tier­te Edi­ti­on von Cli­ni­que, die die Haut inten­siv befeuch­tet und ihre Schutz­bar­rie­re stärkt. Die Kun­din erhält einen Schlüs­sel­an­hän­ger mit dem Pink Rib­bon-Motiv, mit dem sich die Unter­neh­men der Estée Lau­der-Grup­pe gegen Brust­krebs enga­gie­ren.

Die Spra­che der Haut
Sie wür­den stau­nen, oder? Dabei ist das Bei­spiel noch nicht ein­mal fik­tiv, denn unse­re Haut spricht rela­tiv häu­fig mit uns. Bloss, dass wir sie nicht ver­ste­hen, auch wenn sich unser Organ eigent­lich klar aus­drückt. Es spannt, es juckt, es hat gerö­te­te Stel­len. Alles Hil­fe­ru­fe der Haut, die sich unse­ren Sup­port wünscht. Man kann es sich bild­lich vor­stel­len: Die Haut ist wie ein Wäch­ter, der schaut, dass bei einem Tor nichts raus­geht, das nicht raus soll­te, und nichts rein­geht, das nicht hin­ein­ge­hört. Sie ist also ein Gate Kee­per. Das kann sie, nur dass sie ver­schie­de­ne Tore gleich­zei­tig zu bewa­chen hat. Das strengt sie an. Immer, wenn sie es ver­passt hat, jeman­den am Ein- oder Ein­tritt zu hin­dern, geht ein ande­res Tor auf. Es wird für die Haut immer stren­ger. Ein Kampf auf ver­lo­re­nem Pos­ten? Nicht, wenn Sie ein­grei­fen. Sie kön­nen der Haut Hel­fer zur Ver­fü­gung stel­len. In der Haut­pfle­ge nennt man das «die Haut­bar­rie­re stär­ken».

Bei «Juven­an­ce® Epi­gen Lif­ting Anti-Wrink­le Serum Face & Eyes» von Juve­na trifft Haut­pfle­ge auf Epi­ge­ne­tik. Das Pro­dukt wirkt im Gesicht und im Augen­be­reich einem Man­gel an Fes­tig­keit ent­ge­gen und redu­ziert Fal­ten. Die Haut wird zudem befeuch­tet und wirkt wie neu kre­iert.

«Advan­ced Night Repair ­Syn­chro­ni­zed Reco­very Com­plex II» von Estée Lau­der ist ein Power-Serum, das der Haut ein jün­ge­res, glat­te­res und strah­len­de­res Aus­se­hen schenkt. Wäh­rend des Brust­krebs­mo­na­tes Okto­ber prä­sen­tiert sich das Serum in einer pin­ken Fla­sche und mit einem Pink Rib­bon Arm­band.

Jetzt muss die Haut fit wer­den
Eine Jah­res­zeit, die für die Haut beson­ders stres­sig ist, ist der Win­ter. Der stän­di­ge Wech­sel von der kal­ten Aus­sen­luft und der tro­cke­nen Hei­zungs­luft drin­nen bean­sprucht sie. Die gerin­ge Luft­feuch­tig­keit in den Räu­men trock­net sie aus. Umso wich­ti­ger ist es, dass sie nicht geschwächt in die Win­ter­sai­son star­tet. «Jetzt muss ich fit wer­den», wür­de sie sich mel­den, wenn sie könn­te. Wie berei­tet man die Haut opti­mal auf die kal­te Jah­res­zeit vor? Mit einem Plus an Pfle­ge. Seren oder Mas­ken rege­ne­rie­ren die Haut zusätz­lich, fül­len die Feuch­tig­keits­de­pots auf und ver­lei­hen der Haut einen Ener­gie­kick. Der «Win­ter­ser­vice» macht sich nicht nur in der kal­ten Jah­res­zeit sel­ber aus­be­zahlt, weil sich die Haut ange­neh­mer anfühlt, son­dern auch im Früh­jahr, wenn sich zeigt, dass die Haut gut – will heis­sen schön – durch den Win­ter gekom­men ist.

«Tal­as­so Show­er Gel» von Col­listar ent­hält wert­vol­le Pflan­zen­öle und äthe­ri­sche Öle und ver­wan­delt das täg­li­che Duschen in ein Well­ness­er­leb­nis. Beim Auf­tra­gen ver­wan­delt sich das Gel in einen fei­nen Schaum, der die Haut unglaub­lich weich macht.

«Abso­lu­te Silk Cream» von Sen­sai ist eine luf­ti­ge Creme, die die Haut mit Feuch­tig­keit ver­sorgt, die Zei­chen der Haut­al­te­rung mil­dert und die Haut sei­denz­art macht.

Kopf­haut und Haa­re nicht ver­ges­sen
Die Kopf­haut kön­nen sie nicht ein­cre­men. Sie soll­ten sie bei der Pfle­ge aller­dings nicht ver­ges­sen, denn das rächt sich durch Jucken und weil die Haa­re schlech­ter aus­se­hen. Wäh­len Sie Sham­poos und Bürs­ten, die sanft zur Kopf­haut und zu den Haa­ren sind.

«Crè­me Repa­ratri­ce Soin Hydratant Mains & Ongles» von Sis­ley legt dank Bio­sacchariden einen Film auf die Haut und befeuch­tet sie inten­siv. Karité­but­ter und Andi­ro­ba­öl pfle­gen und beru­hi­gen die Haut.

Das «Dusch­pee­ling» von Anne­ma­rie Bör­lind akti­viert die Haut­er­neue­rung für ein glat­tes und gepfleg­te­res Haut­ge­fühl. Die Haut wird befeuch­tet und beru­higt. Belebt die Sin­ne auch dank einem mari­ti­men Duft: Die «Kör­per­but­ter» ent­hält natür­li­che Hyaluron­säu­re, die inten­siv Feuch­tig­keit spen­det. Ein Algen­ex­trakt vita­li­siert und pflegt die Haut.

«Blue The­ra­py Amber Algae Revi­ta­li­ze Day und Night Creams» von Bio­therm wur­de für die Haut ab 40 Jah­ren und rei­fer kon­zi­piert. Ein Algen­ex­trakt stärkt die Haut­bar­rie­re und nährt und befeuch­tet die Haut.

Feri­en an der Son­ne – wie pfle­gen?
Wel­che Pfle­ge­pro­duk­te gehö­ren in den Urlaubs­kof­fer, wenn man im Win­ter in war­me Gefil­de ver­reist? Natür­lich eine Tages- und Nacht­pfle­ge. Das kann eine ande­re sein als die, die man gera­de ver­wen­det. Ist es heiss, so ist eine leich­te Tex­tur, die die Haut mit viel Feuch­tig­keit ver­sorgt, ange­nehm. Bei Hit­ze, Son­nen­schein und Salz- oder Chlor­was­ser ist die Haut durs­tig. Im Win­ter dage­gen soll­te die Tex­tur reich­hal­ti­ger, sprich fet­ti­ger sein, denn das schützt die Haut vor der Käl­te. Zudem ist es so, dass die Haut bei tie­fen Tem­pe­ra­tu­ren die Fett­pro­duk­ti­on ein­stellt. Ein Fett­film ist es aber, der sie vor dem Aus­trock­nen schützt. Am bes­ten lässt man sich dazu in der Par­fü­me­rie sei­nes Ver­trau­ens bera­ten. Ein Muss ist ganz klar ein sehr guter Son­nen­schutz. Pro­duk­te fürs Gesicht ent­hal­ten Anti-Aging-Wirk­stof­fe und hel­fen so mit, die licht­be­ding­te Haut­al­te­rung zu brem­sen. Bei den Kör­per­pfle­ge­pro­duk­ten ist es wich­tig, dass sie sich gut ver­tei­len las­sen. Denn über­all, wo ein Strei­fen Haut nicht von Son­nen­creme bedeckt wird, kann sich Son­nen­brand bil­den. Das ist nicht nur unan­ge­nehm, es führt auch zu einer Haut­al­te­rung und im schlimms­ten Fall zu Haut­krebs. Also unbe­dingt ver­mei­den.