Zendaya

Sie setzt Zeichen

Das Mul­ti­ta­lent Zen­da­ya ist als Schau­spie­le­rin, Sän­ge­rin, Tän­ze­rin, Desi­gne­rin sowie Model erfolg­reich. Die Toch­ter einer Deut­schen und eines Nige­ria­ners nutzt ihre Bekannt­heit, um sich für sozia­le Gerech­tig­keit ein­zu­set­zen.

Schmal ist sie, wirkt zer­brech­lich, wenn sie ihren Auf­tritt auf dem roten Tep­pich hat. Dabei weiss Zen­da­ya genau, wie sie Wir­kung erzielt. Zum Bei­spiel, wenn sie zum New Yor­ker Met-Ball als Cin­de­rel­la erscheint. Mit blon­dier­ten Haa­ren und in einer leuch­ten­den Robe hat sie die Auf­merk­sam­keit auf sicher. Rei­nes Selbst­mar­ke­ting ist ihre Sache indes nicht. Zen­da­ya nutzt ihre Bekannt­heit, um auf The­men, die ihr am Her­zen lie­gen, auf­merk­sam zu machen. Sozia­le Gerech­tig­keit liegt ihr am Her­zen sowie der Kampf gegen Ras­sis­mus. Das zeigt sich etwa dar­an, wenn sie mit Dre­ad­locks auf dem roten Tep­pich erscheint oder bei einer Kol­la­bo­ra­ti­on mit Tom­my Hil­fi­ger ver­langt, dass nur schwar­ze Models über den Lauf­steg lau­fen. Sie weiss, ihre Stim­me wird gehört, den Soci­al Media sei Dank. Auf Insta­gram fol­gen ihr mitt­ler­wei­le über 80 Mil­lio­nen Men­schen. Das, sagt sie, mache ihr kei­nen Druck, sonst wür­de das Pos­ten kei­nen Spass mehr machen. Und: Sie wol­le die Ver­ant­wor­tung, die der Umstand, dass so vie­le Men­schen wis­sen wol­len, was sie macht und denkt, posi­tiv nut­zen.

Im Thea­ter auf­ge­wach­sen
Zen­da­ya Maree Sto­er­mer Cole­man, wie der Star mit vol­lem Namen heisst, wur­de in einen Leh­rer­haus­halt hin­ein­ge­bo­ren, die Eltern haben Wur­zeln in Deutsch­land und Nige­ria. Die Mut­ter war Haus­meis­te­rin eines Thea­ters und so kam ihre Toch­ter früh mit der Büh­ne in Berüh­rung. Spä­ter wirk­te sie in Wer­be­spots mit, bevor sie mit nur 14 Jah­ren dank der Sit­com «Shake It Up» ein Dis­ney-Star wur­de. Die Serie han­del­te von zwei tan­zen­den bes­ten Freun­din­nen und fol­ge­rich­tig nahm Zen­da­ya mit erst 16 Jah­ren an «Dan­cing with the Stars» teil.

Rück­schlag ver­kraf­tet
Klar ist, dass ein Dis­ney-Star über eine sehr gute Stim­me ver­fü­gen muss – schliess­lich spuck­te die TV-Maschi­ne­rie bereits Brit­ney Spears und Jus­tin Tim­ber­la­ke aus. Das 2013 ver­öf­fent­li­che Debüt­al­bum von Zen­da­ya flopp­te aller­dings. Davon lässt sich eine Zen­da­ya aber nicht stop­pen. Als ers­tes Dis­ney-Zieh­kind zieht sie eini­ge Zeit dar­auf mit «Spi­der-Man: Home­co­m­ing» in den Block­bus­ter-Him­mel. In der Serie «Eupho­ria» bekam sie eine Rol­le, mit der sie sich von der Dis­ney-Unschuld ver­ab­schie­de­te.

Zusam­men­ar­beit mit Lan­côme
Als Gesicht des Lan­côme Duf­tes Idô­le fass­te Zen­da­ya auch in der Beau­ty-Welt Fuss. Das Lan­côme Team, erzählt sie in Inter­views, habe ihr die­sen Ein­stieg ver­ein­facht. Und sie freue sich, dass eta­blier­te Brands ihre Ohren für jün­ge­re Stim­men öff­nen wür­den. So habe sie eige­ne Ide­en zum Duft ein­brin­gen kön­nen. Genau das macht Idô­le ein­zig­ar­tig.